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Mi, Jun

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Interview mit Bastian Prillwitz und Peter Lasch von LASCH+PRILLWITZ DESIGN

Fachwissen

Mit der LED-Leuchte WYNG hat die Licht Design Manufaktur (LDM) moderne Licht-Objekte geschaffen, die scheinbar schwerelos den Raum erhellen. Das auf eine Acrylglasplatte gedruckte Muster sorgt für blendfreies Licht und für dessen homogene Verteilung. Die Kreation entstand in Kooperation von LDM mit dem Berliner Designer-Duo Bastian Prillwitz und Peter Lasch (laschprillwitz.com).

 

Redaktion: Was war die Inspirationsquelle für diese neue Leuchten-Serie?

Prillwitz/Lasch: Die Inspiration zu dieser Leuchte basiert auf der aktuellen Entwicklung in der Technik – alles wird immer kompakter und ist auf das Wesentliche beschränkt. Daher kam die Idee, dieses Prinzip auf ein Licht-Objekt zu übertragen und dieses ebenfalls auf seine Essenz bzw. Funktion, also Licht, zu reduzieren. Daraus ist schließlich WYNG entstanden, eine LED-Leuchte, bei der das Licht und nicht das Leuchtmittel im Vordergrund steht.

Redaktion: Es ist erstaunlich, wie diese puristisch anmutende Leuchte doch so eine perfekte Ausleuchtung hervorbringt – wie ist das möglich?

Prillwitz/Lasch: Wir haben die Leuchte bewusst sehr schlicht entworfen, damit sie der Designsprache von LDM entspricht. Diese zeichnet sich durch konstruktive Klarheit aus und verbindet ästhetische und funktionale Kriterien. Das LED-Modul der Leuchte befindet sich im Körper, der sogenannten Tube. Diese ist außerdem Kühlkörper und Aufhängung zugleich. Das Anschlusskabel verschwindet darüber hinaus ebenfalls in der Tube, sodass eine schwebend leichte Optik erzeugt wird.

LASCH+PRILLWITZ DESIGN

Redaktion: Was waren die technischen Herausforderungen beim Design?

Prillwitz/Lasch: Unsere größte Herausforderung war definitiv das punktuell eingespeiste Kantenlicht. Durch diese technische Innovation, die wir in Zusammenarbeit mit den LED-Experten von LDM zur Serienreife entwickeln konnten, haben wir größere Freiheit in der Gestaltung der Lightboards bekommen.

Redaktion: Die Lightboards und Muster der WYNG-Serie wirken sehr avantgardistisch – was steckt hinter dieser Idee?

Prillwitz/Lasch: Alle Lightboards der WYNG-Serie sind aus lichtleitendem Acrylglas gefertigt. Da dieses Material thermisch verformbar ist, können die Lightboards fast jede Form annehmen. Während die klassische WYNG durch ihre doppelte Krümmung sehr dynamisch wirkt, ist die Hexagon-Form der WYNG v.a. in Kombination mit dem neuen Rastermuster „Cube“ sehr modern und außergewöhnlich.

Redaktion: Worin liegen für Sie als Designer die Vorteile der LED-Technik?

Prillwitz/Lasch: Wir schätzen die LED-Technik besonders, weil sie neue Designs oftmals überhaupt erst möglich macht. Wie beispielsweise auch bei den WYNG-Modellen. Hier verschmelzen das Leuchtmittel und das Gehäuse nahezu miteinander, sodass das Licht im Mittelpunkt steht.

 

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